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Eigen- und Fremdschutz mit der sichersten FFP Maske

Momentan denkt jeder bei Mundschutzmaske an den Covit-19-Erreger und wie der Mensch sich und andere davor bewahren kann. Gerade im medizinischen Bereich ist eine FFP3 Maske zur Behandlung und Pflege der Corona-Patienten nicht nur geeignet, sondern lebensnotwendig. Ebenso werden Arbeiter in der Industrie geschützt, zum Beispiel beim Schleifen und Schneiden von Stahl und Hartholz oder dem Umgang mit radioaktiven Stoffen.

Gesichtsmasken, der neue Alltagsbegleiter

Face Filtering Piece ( FFP ) bedeutet Partikel filtrierende Gesichtsmaske

Eine FFP3 Maske bietet mindestens 99-prozentige Sicherheit und gehört somit zur höchsten Schutzklasse. FFP Mundschutz ist europaweit normiert. Es gilt, auf die CE-Kennung zu achten – ein vierstelliger Zahlencode sowie Hersteller- und Artikelnummer. Ansonsten könnte es sich um eine Fälschung handeln. Die Erzeuger dieser Masken verwenden ein spezielles Vlies, das durch ein ausgeklügeltes Verfahren elektrostatisch aufgeladen wird. Dies verbessert die Filterwirkung, und die Mundschutzmaske kann feinste Verteilungen fester oder flüssiger Stoffe in der Luft aufhalten.

Masken zum mehrfachen und einmaligen Gebrauch

Es gibt wiederverwendbaren Mundschutz FFP3 mit einem Ventil. Dieser ist mit Reusable (R) gekennzeichnet Das Ventil bleibt beim Einatmen geschlossen, beim Ausatmen öffnet es sich, und die Atemluft strömt ungefiltert aus der Maske. Deshalb ist dieser Mund- und Nasenschutz nur für den privaten Gebrauch zum Selbstschutz geeignet, erleichtert aber das Einatmen. Die Wiederverwendung der Masken ist nicht zu empfehlen, denn nach acht Stunden Dienst könnten sie kontaminiert sein. Nur in Notfällen, wie am Anfang der Corona Pandemie, darf dieser Mundschutz im medizinischen Bereich länger benutzt werden. Wer sich und andere schützen muss, sollte den Einmal-Mundschutz ohne Ventil verwenden, denn nur der kann verhindern, dass ausgeatmete Tröpfchen und Speichel verbreitet werden. Er ist mit Non Reusable (R) gekennzeichnet.

Vor dem Anlegen der Maske Hände waschen und desinfizieren

Die FFP3 Halbmaske umschließt Nase und Mund. Sie bietet Schutz vor Tröpfcheninfektionen und Aerosolen, doch sie muss korrekt angelegt werden: Die Innenseite der Maske sollte unberührt bleiben. Damit auch das Äußere so wenig wie möglich angefasst wird, ist es am sichersten, das untere Kopfband ganz weit nach oben zu ziehen und in den Nacken zu legen. Nun über Kinn und Nase die Maske aufsetzen und das obere Kopfband über den Ohren befestigen. Die Maske sollte eng am Gesicht anliegen, damit nicht einmal die kleinsten Tröpfchen eindringen können. Durchschwitzte Masken müssen ausgewechselt werden, darauf können sich leicht Bakterien bilden. Zum Abnehmen der Maske an den Schnüren anfassen, und den Mundschutz in einem geschlossenen Behälter entsorgen. Anschließend wieder die Hände waschen und desinfizieren.

Für die Gesundheit

Die gesetzliche Unfallversicherung fordert FFP3 Atemschutz bei Arbeiten mit luftgetragenen, biologischen Stoffen der Risikogruppe zwei und drei. Das heißt: Arbeiten mit Asbest, Nickel, hochlegiertem Stahl und Lacken sind genauso gesundheitsschädlich wie der Kontakt zu Dieselruß, Rauch, Bakterien und Viren. Gefährdet ist medizinisches Personal, das mit infizierten Menschen in Kontakt kommt. Handwerker sind giftigen Stauben und Dämpfen ausgesetzt, und Laboranten arbeiten mit Pilzen und Schimmelsporen. Für diese Berufsgruppen ist es wichtig, sich mit dem Mundschutz FFP3 zu versorgen, um nicht Krebs oder eine ansteckende Krankheit zu erleiden. Es gilt, sich selbst und andere zu schützen.